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Verwendung eines AED- so geht es richtig

By: | Tags: , , | Comments: 0 | August 5th, 2017

Hier erklären wir einmal den Handlungsablauf zur richtigen Verwendung eines AED 

Treffen wir auf ein Patienten, welcher einen Herzkreislaufstillstand erleidet, ist es wichtig, dass wir uns selbst nicht in Gefahr bringen!

Also merken wir uns immer Eigenschutz hat Vorrang.

Beurteilen wir die Lage und sind in einer sicheren Situation, dann können wir uns um den Patienten kümmern. Bevor wir allerdings die Verwendung eines AED nutzen, machen wir uns ein Bild über den Patienten. Der Fachmann nennt dies den Diagnostischen Block.

Wie machen wir uns ein Bild über den Patienten?

Ist der Patient bei Bewusstsein? (Wir rütteln am Patienten und sprechen Ihn laut an). Reagiert der Patient nicht, dann haben wir ein Kriterium erfüllt und der Patient ist bewusstlos. Jetzt stellt sich uns die Frage ob wir den Patienten in die stabile Seitenlage legen oder reanimieren müssen? Das heißt wir prüfen das zweite Kriterium. Atmet der Patient normal? (Wir überstrecken den Kopf und prüfen durch hören, sehen, fühlen ob eine gute Atmung vorhanden ist). Wenn dies nicht der Fall ist, dann haben wir einen reanimationspflichtigen Patienten! Ist die Atmung adäquat vorhanden, dann ist der Patient bewusstlos und wird legen Ihn in die stabile Seitenlage.

Wir gehen jetzt von dem Fall aus, dass der Patient bewusstlos ist und keine Atmung vorhanden ist. Doch bevor es um die Verwendung eines AED geht, ist es wichtig das sofort mit der Reanimation begonnen wird. Somit beginnen wir mit der Reanimation! Zusätzlich holen wir uns Hilfe dazu, welche den Notruf absetzt. Weitere Hilfe holt den nächsten Defibrillator.

Wenn der Defibrillator eintrifft, können wir uns um die Verwendung eines AED kümmern. Dabei unterbrechen wir die Reanimation so wenig wie nötig. Zuerst schalten wir den Defibrillator ein. Dann kleben wir die Elektroden auf die freigelegte Brust des Patienten. Haben wir einen Patienten mit einer starken Behaarung, ist diese vorher mit einem Rasierer zu entfernen.Ist der Defibrillator jetzt korrekt am Patienten angebracht, reanimieren wir Ihn trotzdem weiter. Nach kurzer Zeit fordert uns der  AED auf die Reanimation zu unterbrechen um eine Analyse zu machen.

Während der Analyse  berühren wir den Patienten nicht. Somit manipulieren wir die Auswertung des Herzschlags nicht. Nach der Analyse entscheidet der Defibrillator ob der Patient einen schockbaren Herzrhythmus hat oder nicht!

Falls ja, dann werden wir aufgefordert die blinkende Schocktaste (mittig auf dem AED zu sehen) zu drücken, dabei ist es auch wieder wichtig, dass zu dem Zeitpunkt keiner den Patienten berührt.

Bei der Schockabgabe haben wir einen hohen elektrischen Stromfluss. Davor müssen wir uns schützen!

Hat unser Patient eine Rhythmus den wir nicht Schocken können, muss schnellstmöglich mit der Reanimation weiter gemacht werden. Somit halten wir die Pausen so gering wie möglich.

Es ist wichtiger eine gute Reanimation durchzuführen. Denn das was zählt ist das Gehirn mit Sauerstoff zu versorgen! Hier entstehen die größten Schäden.

Die Reanimation wird solange durchgeführt:

-Bis entweder Hilfe durch zum Beispiel den Rettungsdienst eintrifft

-Der Patient wieder anfängt selbstständig zu atmen!

Prüfen-Rufen-Drücken-Defibrillieren!

Verwendung eines AED

Zoll AED Plus AED 3 und AED Pro

 

 

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